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| Manpower Beschäftigungsausblick für das 3. Quartal 2010 |
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Wie jedes Quartal sind Österreichs Unternehmen in unserem Auftrag gefragt worden, wie sich ihr Personalstand im Sommer entwickeln wird. Von 751 Personalchefs antworteten auf die Frage, ob sie Personal aufnehmen, abbauen oder den Mitarbeiterstand gleich lassen wollen:
- 13% mit "Aufbauen" (zuletzt 10%),
- 5% mit "Abbauen" (zuletzt 6%),
- 80% wollen den Personalstand nicht verändern (zuletzt 81%) und
- 2% sind noch unentschlossen (zuletzt 3%).
Die Differenz zwischen Personal auf- und -abbauenden Firmen beträgt damit +8%. Bereinigt man diese Werte aber um saisonal bedingte Fluktuationen, ergibt sich immer noch ein deutliches Plus von +6%. In einigen Bundesländern und Branchen wird sogar intensive Nachfrage erwartet.
Die Jobchancen nach Bundesländern
Im Bundesländervergleich liegt Vorarlberg mit netto +21% weit vorne. Einen starken Aufwärtstrend erleben auch Jobsuchende in der Steiermark [+18%] und in Wien [+16%]. Auch in den anderen Bundesländern wollen mehr Unternehmen Personal auf- als abbauen: Salzburg und OÖ [je +6%], NÖ und Tirol [je +2%], das Burgenland [+1%]. Nur in Kärnten [-2%] ist der Trend negativ.
Die Jobchancen nach Wirtschaftssektoren
Einen massiven Aufschwung erwarte der Sektor Finanzwesen & Dienstleistungen [+22%]. Hervorzuheben ist auch die saisonbedingte Nachfrage in Gastronomie & Hotellerie [+15%] und in Land- & Forstwirtschaft [+10%]. Auch das Bauwesen [+9%], Sachgütererzeugung und Verkehr & Telekommunikation [je +8%] fallen positiv auf. Ein dezentes Plus an aufnahmewilligen Unternehmen findet sich auch im Handel [+4%], in der Energieversorgung und im Öffentlichen Bereich [je +3%]. Trotz der positiven Gesamtprognose erwartet der Sektor Bergbau & Rohstoffgewinnung [-4%] Personalabbau.
Weltweiter Vergleich
Im Europa-Vergleich liegt Österreich unter den Top 5. Nur in Polen, Schweden, Deutschland und Norwegen wird mehr rekrutiert. Deutschlands Optimismus ist der Nachfrage im Handel zu verdanken. Die einzigen Länder weltweit, die mit Personalreduktionen rechnen, sind Italien, Griechenland, Spanien, Irland und die Schweiz.
In Amerika liefern die zehn befragten Staaten eine durchwegs positive Prognose. Die USA als wichtigster Markt erwarten dieselben Trends wie zuletzt und liegen damit spürbar vor dem Vorjahr.
Asien ist von der Finanz- und Wirtschaftskrise wenig betroffen. Die aufstrebenden Märkte China und Indien boomen durch starke Binnennachfrage. Die vergleichsweise reife japanische Ökonomie erlebt die Krise heftiger. Dass die Bilanz in Japan dennoch positiv und besser als im Vorjahr ist, verdankt sie der stabilen Nachfrage im Dienstleistungssektor.
Der volle Ausblick
Zur Original-Broschüre des Manpower Beschäftigungsausblicks für das 3. Quartal 2010 bitte auf das Icon klicken!
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